Von Christian Gülke, Geschäftsführer & unabhängiger Baufinanzierungsberater
Wie viel Eigenkapital brauche ich wirklich?
Wie viel eigenes Geld Sie einbringen sollten, und warum ein sinnvoller Puffer oft wichtiger ist als das Maximum zu finanzieren.

Die verbreitete Faustregel „20 Prozent Eigenkapital“ ist ein guter Anhaltspunkt, aber keine feste Grenze. Entscheidend ist nicht, möglichst viel einzubringen, sondern die richtige Balance zwischen Zins, Rate und Sicherheit für Ihre Situation zu finden.
Kaufnebenkosten aus eigener Tasche
Idealerweise decken Sie die Kaufnebenkosten selbst ab, also Grunderwerbsteuer und Notar, gegebenenfalls auch die Maklerprovision. In Niedersachsen sind das gut 10 Prozent des Kaufpreises. Sie lassen sich schwer mitfinanzieren, weil sie keinen Gegenwert schaffen, den die Bank beleihen (umgangssprachlich: „als Sicherheit sehen“) kann.
Puffer schlägt Maximum
Wer sein letztes Erspartes in die Finanzierung steckt, kann unter Umständen mehr finanzieren, steht bei der ersten größeren Reparatur aber immens unter Druck. Ein Notgroschen von einigen Monatsgehältern gehört auf die Seite statt in die Anzahlung. Auch mit wenig Eigenkapital lässt sich vieles realisieren. Wir zeigen Ihnen ehrlich, was in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Mehr Eigenkapital, bessere Konditionen
Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto weniger muss die Bank finanzieren, und desto günstiger ist in der Regel der Zins. Es kann sich also lohnen, etwas mehr einzubringen, aber nur, solange der Puffer steht. Diese Rechnung machen wir im Gespräch gemeinsam auf.
Ihre Situation ist individuell? Sprechen wir darüber, persönlich und unverbindlich.
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